Isomatte: Der hilfreiche Ratgeber für Sie

Beim Campen sollten Sie unbedingt auf eine Isomatte setzen. Diese hält warm und stabilisiert den Rücken beim Schlafen. Alle Infos gibt es HIER

Eine Isomatte ist ein wichtiger Gegenstand, der auf keinen Fall beim Campen oder Trekking fehlen darf. Auch bei Festivals empfehlen wir eine Matte, damit sich Ihr Rücken erholt. Sie dürfen nicht vergessen, dass ein Zelt meist auf hartem Untergrund steht.

Entweder befinden sich Steinchen darunter oder Pflanzen. Fakt ist, ohne Isomatte schmerzt der Rücken garantiert. Vor allem bei langen Wanderungen benötigt der Körper Regeneration, hier sollte auf keinen Fall die Matte fehlen. Wir erwähnen dies explizit, weil die Isomatte vor allem bei Familien gerne in Vergessenheit gerät.

Eine Matte liegt am Strand

Auch bei der Isomatte gibt es verschiedene Eigenschaften, Materialien und Preisklassen. In Folge erfahren Sie all die Informationen, die Sie kennen sollten. Wir geben Ihnen hiermit erneut den Tipp. Falls Sie auf längerfristige Trekkingtouren gehen, lassen Sie sich im Fachhandel beraten. Kaufen Sie zudem nur Qualität, Ihr Rücken wird es Ihnen danken.

Der R-Wert bei Isomatten erklärt!

Einer der wichtigsten Eigenschaften ist der R-Wert. Trekkingeinsteiger können damit wahrscheinlich nichts anfangen. Verstehen wir, schließlich gibt es hier gerne Verwirrung. Deswegen erklären wir Ihnen die Bezeichnungen. Sie müssen nicht alles auswendig können, sollten aber wissen, wo Sie nachsehen können.

Merken Sie sich vor allem die Zahl ASTM F3340-18. Damit ist das neueste Testverfahren gemeint, welches Standardmäßig durchgeführt wird. Damit wird die Wärmeleistung der Isomatten eruiert. Bis zum Jahr 2019 gab es leider keine einheitlichen Tests, deswegen gab es unterschiedliche Angaben bei den verschiedenen Herstellern. Zum Glück änderte sich dies mittlerweile. Zu Ihrem Vorteil.

Isomatten werden im Labor unter Druck zwischen einer Wärmeplatte und einer Kälteplatte gelegt. Die Wärmeplatte simuliert die schlafende Person, während die Kälteplatte den Boden darstellt. Der Test misst im Endeffekt, wie viel Energie verloren geht, damit die Platte die Temperatur hält. Aus diesem Testverfahren resultiert der R-Wert. Wir möchten jetzt nicht mit Ihnen Formeln pauken, schließlich suchen Sie einfach nach einer Tabelle, die die R-Werte zusammenfasst. Deswegen haben wir eine solche für Sie zusammengestellt.

Beachten Sie bitte, dass es sich um Schätzwerte handelt. Es kommt immer auf das persönliche Kälteempfinden an. Falls Sie mehr frieren, sollten Sie einen höheren Wert wählen. Im Zweifel ist immer ein besser Wert gut, weil Sie immer noch den Schlafsack öffnen oder sogar zu einer normalen Decke greifen können. Wer manchmal im Winter campt und auch im Sommer, muss sich nicht verschiedene Matten zulegen. Der Unterschied liegt eigentlich nur am Preis. Je höher die Wärmeleistung, desto tiefer müssen Sie in die Tasche greifen. Falls Sie also nur im Sommer am See übernachten, benötigen Sie höchstens Stufe 1, außer Sie frieren stark. Falls Sie doch ein Extremtourist sind, sollten Sie eher zu +6 greifen. Mit einer Campingmatte sollte sich niemand nach Nepal bewegen.

R-WertTemperaturEinsatz
1bis + 7 °CCamping im Sommer
2bis + 2 °CCamping im und Frühjahr und Herbst
3bis - 5 °CGanzjähriges Camping
4bis - 11 °CTouren in kalten Regionen
5bis - 17 °CTouren im Winter
6bis - 24 °CExpeditionen
> 6ab - 24 °CPolarexpeditionen

Verschiedene Isomatten Arten kurz zusammengefasst

Nun stellen wir Ihnen die unterschiedlichen Isomatten Arten vor. Wir nennen Ihnen die wichtigsten Eigenschaften, damit Sie direkt Ihr ideales Modell finden.

Aufblasbare Isomatten

Solche Isomatten erinnern an die typische Luftmatratze, mit dem Unterschied, dass Sie weichgepolstert ist und Sie nicht auf purem Plastik liegen. Auch sind die Kammern etwas anders aufgeteilt, damit sich die Luft besser verteilt. Falls Feuchtigkeit ins Innere gelangt, sollte dies trocknen, damit sie nicht schimmelt. Aufblasen kann man diese mit dem Mund oder mit einem Pumpsack.

Leider haben solche Matten auch einen Nachteil. Sie sind dünn und rascheln. Für den klassischen Campingurlaub ist sie ideal. Solche Modelle wiegen nur 250 Gramm, weisen aber kaum Wärmeleistung auf.

Selbstaufblasende Isomatten

Bei diesen Modellen öffnen Sie das Ventil, und die Luft gelangt ins Innere. Am Schluss muss man noch restliche Luft dazu pusten. Meist sind diese mit einem Schaumstoff ausgestattet, somit sind sie bequemer. Wie Wärmeleistung ist besser bei diesen Arten, jedoch haben sie ein größeres Packmaß und sind schwerer.

Schaumstoffmatten

Damit sind jene Isomatten gemeint, die ohne Luftbefüllung auskommen. Sie sind robust, unempfindlich und ideal für mehrwöchige Touren. Auch bei Fernwanderwegen sind jene Modelle ideal. Ein großer Vorteil, der für Schaumstoffmatten spricht, Sie sind leicht. Ein Nachteil ist die Größe. Deswegen empfehlen wir Ihnen diese Außen am Rucksack zu befestigen. Die Wärmeleistung ist bei klassischen Schaumstoffmatten durchschnittlich.

Isomatten für Expeditionen

Bei einer Polarexpedition oder auf Wanderungen, bei denen es extrem kalt wird, empfehlen Expeditionsmatten. Die Kammern benötigen Luft, zudem sind die Matten mit Kunstfasern und Daunen gefüllt. Damit sorgen diese für einen hohen Wärmewiderstand. Das Packmaß ist in Ordnung, das Gewicht ist etwas schwerer, aber dafür hält sie warm. Der wohl größte Nachteil ist der Preis.

Welche Isomatte sollte man erwerben?

Wie schon angesprochen, es kommt immer auf die Location und die Jahreszeit an. Dies sind die wichtigsten Faktoren. Wer die Wahl hat, achtet natürlich auf seinen persönlichen Komfort. Beim Familiencamping kommen viele mit einer einfachen Matte klar, während andere eine Expeditionsmatte bevorzugen. Geschmäcker sind verschieden. Wer nicht ganz am Boden liegen möchte, kann sich außerdem ein Feldbett besorgen.

Diese sind für Expeditionen und Wanderungen zwar nicht geeignet, aber durchaus für den Ausflug an den See, wenn das Auto dabei ist. Damit liegen Sie noch bequemer und komfortabler. In erster Linie ist wichtig, dass die Wärmeleistung stimmt. In bestimmten Regionen bestimmt dies über Leben und Tod. Bei Trekkingtouren in extremen Gegenden sollten Sie sich als Laie unbedingt von einem Profi beraten lassen oder direkt in den Fachhandel gehen. Dort wird man Ihnen die passenden Produkte vorstellen, damit Ihrem Vorhaben nichts im Wege steht.

Achten Sie ferner darauf, dass Sie einen passenden Schlafsack erwerben. Auch dieser entscheidet über die Wärmeleistung. Ist der Schlafsack bereits warm, benötigen Sie für einen Campingtrip im Sommer keine extra dicke Isomatte. Während man sogar auf einen Schlafsack im Sommer teilweise verzichten könnte, weil es warm ist, sollten Sie immer eine Isomatte dabeihaben. Sie hält nicht nur warm, sondern stabilisiert auch den Rücken. Sie ist Ihre Matratze auf Reisen. Schließlich würden Sie sich auch nicht ohne Matratze auf Ihren Lattenrost legen. Vergleichen Sie die Angebote und setzen Sie auf Qualität! Viel Spaß beim nächsten Campingausflug.

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